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Robert Halver: Alles spricht für Gold

 

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04.10.16

Robert Halver: Alles spricht für Gold

Robert Halver - pro aurumDie Börsen befinden sich im Zickzack-Modus, die Eingriffe der Notenbanken verpuffen immer schneller, die US-Präsidentschaftswahl sorgt für weitere Unsicherheit – vor diesem Hintergrund laufen immer mehr Anleger in den „sicheren Hafen“ Gold ein. Dies ist aus Sicht des Investment-Experten Robert Halver eine gute Entscheidung: „Gold und Silber sind ein Must-have“, sagt der Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank im Gespräch mit pro aurum Unternehmenssprecher Benjamin Summa. „Wer soll denn nach dem vollzogenen Brexit an der Seite der Deutschen für die Marktwirtschaft kämpfen?“, warnt Baader und erinnert an die von Italien, Spanien und Frankreich angeführte romanische Schuldenunion. Weil die Schulden weiter steigen und die Zinsen unten bleiben, ist der Sachwert Gold nach seiner Einschätzung auch künftig gefragt.

Donald Trump hingegen steht für unberechenbare Überraschungen

Im Interview geht Robert Halver ausführlich auf mögliche Folgen der US-Präsidentenwahl im November ein. Donald Trump hingegen steht für unberechenbare Überraschungen“, stellt Halver klar. Die von Trump propagierte neue Weltordnung mit einer Einschränkung des Welthandels und einem protektionistischen Amerika wäre für Export-Nationen wie Deutschland ein GAU. Nach einem Wahlsieg des Republikaners dürfte aus Sicht von Robert Halver das Aktienjahr 2016 gelaufen sein. Seiner Einschätzung nach sind dabei die Voraussetzungen für eine Stabilisierung der Märkte durchaus gegeben, weil das US-Zinserhöhungsthema weitestgehend vom Tisch ist. Trotz der hohen Bewertungen der US-Aktien gibt Halver dem amerikanischen Markt weiterhin den Vorzug gegenüber europäischen Aktien. „Die EU hat den Stabilitätspfad verlassen, und für attraktive Wirtschaftsstandorte, die ja erst Unternehmensinvestitionen anziehen und damit Arbeitsplätze schaffen, tritt kaum noch jemand ein“, kritisiert er. 

Die Hü-Hott-Zinsrhetorik der Fed verunsichert die Märkte

Allerdings hat nach Meinung von Robert Halver zuletzt auch die US-Notenbank Fed für Unsicherheit gesorgt: „Ihre Hü-Hott-Zinsrhetorik verunsichert die Märkte“, schimpft Halver und fordert, dass die Fed endlich klar aussprechen soll, dass es vor dem Hintergrund der schlecht laufenden Weltkonjunktur keinen Platz für Zinserhöhungsfantasien gibt. „Jetzt sind Zinserhöhungen nur schwierig durchsetzbar und stören das nach der Immobilienkrise mühsam wieder aufgebaute Gleichgewicht in der Finanzwelt“, warnt er. Aus seiner Sicht werden niedrige Zinsen und Inflationsraten weiterhin zum Alltag an den Märkten dazugehören. Die langfristigen Folgen könnten jedoch verheerend sein – denn das billige Geld kommt nicht in der Konjunktur an.

 

Hier finden Sie das komplette Interview mit Robert Halver:

www.finanzen.net/nachricht/aktien/Interview-exklusiv-Kommt-die-Jahresend-Rally-beim-DAX-Herr-Halver-5109016

   


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04.10.16
 

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