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Dr. Bruno Bandulet zu Gast im „Goldhaus“

 

Messen & Veranstaltungen

03.03.17

Dr. Bruno Bandulet zu Gast im „Goldhaus“

Der Buchautor, Journalist und Kapitalmarktexperte Dr. Bruno Bandulet war am 1. März zu Gast im Goldhaus und referierte über das Thema „Gold und Euro, ein Vergleich zweier Währungen“. Nach einer kurzen Vorstellung durch Jürgen Birner, dem Filialleiter des pro aurum Goldhauses, referierte der Geld- und Goldexperte Dr. Bruno Bandulet mehr als eine Stunde über beide Währungen. Danach beantwortete er noch die individuellen Fragen der insgesamt mehr als 80 Besucher.


Besser schlafen mit Goldinvestments

Da sich Dr. Bruno Bandulet seit mehreren Jahrzehnten intensiv mit diversen Währungen inklusive Gold auseinandersetzt, zeigte er mit einigen persönlichen Anekdoten und Erlebnissen auf, warum ein Investment in Gold – heute möglicherweise mehr denn je – Sinn macht. Dabei beinhaltete der Vortrag auch zahlreiche praktische Tipps und Empfehlungen zur konkreten Vermögensanlage. Als besonders interessant erwiesen sich zum Beispiel die vier Punkte, die Anleger bei der Vermögensanlage unbedingt beachten sollten. So sollte ein Portfolio zum Beispiel wehrfähig sein und eine antikomplexe bzw. einfache Struktur haben. Außerdem sollte man sich stets darüber bewusst sein, dass die folgenden Institutionen nicht als Freund des Anlegers anzusehen sind: Banken und Staaten. In diesem Zusammenhang empfahl er seinen Zuhörern den Investmentansatz „permanentes Portfolio“, das in den 70er-Jahren von dem US-Amerikaner Harry Browne entwickelt wurde und eine Aufteilung des Portfolios zu jeweils 25 Prozent auf die vier Anlageklassen „Aktien“, „Anleihen“, „Cash“ und „Gold“ vorsieht. Bei relativ geringen Schwankungen seien in den vergangenen Jahrzehnten damit Nominalrenditen von neun Prozent p.a. möglich gewesen.

Hier sehen Sie das exklusive Interview, das pro aurum kürzlich mit Dirk Müller alias Mr. Dax geführt hat. 


Euro hat keine Zukunft

Für Dr. Bruno Bandulet steht fest, dass die europäische Gemeinschaftswährung derzeit durch die Europäische Zentralbank künstlich über Wasser gehalten wird. Eine Zahlungsfähigkeit oder ein Austritt Griechenlands würde der Euro zwar aufgrund der Bedeutungslosigkeit der griechischen Wirtschaft überstehen, für Italien würde dies jedoch nicht mehr gelten. Dabei monierte Bandulet vor allem die permanenten Verletzungen des Vertrags von Maastricht und die hohen Target-Forderungen Deutschlands. Selbst ein potenziell denkbares Goldverbot ließ er mit folgendem Hinweis nicht als Nachteil gelten, schließlich würde niemand aus Angst vor dem Tod auf die Idee kommen, Selbstmord zu verüben. Die Vergangenheit habe mit Blick auf ungedeckte Währungen zudem gezeigt, dass diese eine „Geschichte des Schreckens“ darstellen, die sich immer wieder wiederholen wird.

Ob er seinen Zuhörern durch seine wenig optimistische Zukunftsprognose eine schlaflose Nacht verursacht hat, wissen wir natürlich nicht. Eines wissen wir aber: Mit einer Goldquote zwischen 20 und 25 Prozent dürfte die Wahrscheinlichkeit weiterer schlafloser Nächte tendenziell sinken. 


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